Brillant ist ein Name, der sich auf den bekanntesten Diamantenschliff bezieht. Ein Rohdiamant wird in eine bestimmte Form geschliffen, zu der auch der Brillantschliff gehört. Erst nach der Aufbereitung erhält der Diamant seinen einzigartigen Glanz und seine Brillanz. Ein Diamant ist also der ungeschliffene Stein, der Brillant weist auf den typischen Rundschliff mit 58 Facetten hin.

Obwohl die Begriffe "Diamant" und "Brillant" oft als Synonyme verwendet werden, um ein Schmuckstück mit einem Diamanten zu beschreiben, ist eine Differenzierung angebracht. Warum werden diese Bezeichnungen so oft verwechselt?In diesem Artikel erfahren Sie alles über den Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Brillanten.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Brillantringe, um ihr die Frage aller Fragen zu stellen

 

Was bedeutet der Begriff Brillant?

Ein Brillant wird mithilfe einer Pinzette betrachtet - BAUNAT
Der Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Brillanten liegt also in der Schliffart. Ein Diamant kann als ein ungeschliffener Edelstein beschrieben werden, der von Natur aus ungleichmäßig und matt ist. Ein Brillant hingegen bezieht sich auf den gängigsten Schliff eines Diamanten und ist leicht an seiner runden Form zu erkennen.

Ein Brillant ist mit 58 Facetten versehen, die so angeordnet sind, dass sie das einfallende Licht reflektieren. Dadurch entsteht eine unvergleichliche Brillanz und ein intensiver Glanz. Genau aus diesem Grund ist der Brillant eine der populärsten Diamantformen für Verlobungsringe, aber auch Halsketten und Ohrringe mit Diamanten sind wahre Klassiker, die jeder Frau einen glänzenden Zauber verleihen.

Der einzigartige Schliff des Brillanten

Frau hält Brillantring - BAUNAT
Der am meisten glänzende Schliff ist der des Brillanten. Aus diesem Grund ist er einer der beliebtesten Ringschliffe, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Ein Brillantschliff zeichnet sich durch seine runde Form und die optimale Reflexion des einfallenden Lichtes aus, wodurch ein brillantes Farbspiel entsteht. Dieser Schliff ist auch sehr beliebt bei Ringen mit Krappen- oder Kathedralenfassung.

Ein Brillant wird manchmal als "Tolkowsky-Schliff" bezeichnet und bezieht sich auf den Antwerpener Diamantenschleifer Marcel Tolkowsky. Im Jahr 1919 entwickelte er eine mathematische Methode zum Polieren runder Diamanten mit 58 Facetten und entwickelte somit die runde Diamantform, wie wir sie heute kennen.

Der Wert eines Brillanten vs der eines Diamanten

Mit anderen Worten: Der Unterschied zwischen einem Diamanten und einem Brillanten beruht auf dem Verarbeitungsprozess des Rohdiamanten. Gibt es auch einen Unterschied im Hinblick auf den Wert? Mit anderen Worten: Ist ein Diamant oder Brillant teurer?

Die Antwort ist so vielseitig wie der Brillant selbst. Zunächst wird der Wert eines Diamanten auf der Grundlage der 4 Cs bestimmt:

  • Carat (Karat) - Das Gewicht des Diamanten bestimmt die Karatanzahl. Ein Diamant mit einer höheren Karatanzahl ist somit auch ein größerer Diamant.

  • Color (Farbe) - Der Wert farbloser Diamanten wird auf der Grundlage einer Farbskala geschätzt, beginnend mit völlig farblosen bis hin zu gelblichen Tönen. Der höchste Farb-Grad gehört zu den farblosesten und reinsten Diamanten. Auch natürlich gefärbte Diamanten werden nach ihrer Farbintensität eingeteilt. Darüber hinaus sind von Natur aus farbige Diamanten sehr selten und eignen sich perfekt für eine Investition oder ein Investment.

  • Clarity (Reinheit) – Die Reinheit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung Ihres Diamantenwertes. Einschlüsse, Verunreinigungen oder Pünktchen auf dem Diamanten haben einen grossen Einfluss auf den Preis. Ein Fachmann wird zu diesem Zweck ein spezielles Vergrößerungsglas einsetzen.

  • Cut (Schliff) - Die Schliffqualität ist der entscheidendste Faktor der 4 Cs. Die Schliffqualität wird nach Proportionen, Oberflächenbeschaffenheit und Symmetrie beurteilt. Nicht die Form des Diamanten, sondern die Anordnung der Facetten bestimmt den Wert.


Der Wert des Brillanten hängt darüber hinaus vom internationalen Diamantenpreis und der Art und Weise ab, wie der Brillant in das Schmuckstück eingearbeitet ist. Die Kosten für das Schmieden des Schmuckstücks und das Einfassen des Diamanten spielen daher ebenfalls eine Rolle.

Schließlich ist es auch wichtig, dass Sie den Diamanten von einem Anbieter kaufen, der direkt von der Quelle bezieht, wie z.B. BAUNAT. Auf diese Weise zahlen Sie nicht zu viel für den Diamanten, und Sie kaufen zum Preis des Eigenwertes des Steins.

Vervollständigen Sie Ihren Look mit Brillantschmuck

Warum man sich für einen Brillanten entscheiden sollte?

Das funkelnde Farbspiel und die unvergleichliche Brillanz, die so typisch für den Brillantschliff sind, machen diesen Schliff zur bevorzugten Wahl für Verlobungsringe; doch auch bei anderen Schmuckstücken wie Armbändern oder Halsketten sind Brillanten sehr populär.

Eine andere Art von Schliff, die dem Brillantschliff sehr ähnelt, ist der europäische Schliff. Diese Schleifmethode wird oft als Vorgänger der Brillantmethode angesehen und feierte ihre Blütezeit in den späten 1800er Jahren. Wie auch der Brillant ist der europäische Schliff rund und umfasst 57 bis 58 Facetten. Die Form und die Anordnung dieser Facetten sind jedoch unterschiedlich. Konkret bedeutet dies, dass die europäische Schliffform Licht eher aufnimmt, während Brillanten das Licht reflektieren.

Andere Schliffformen

Ein Brillant funkelt am meisten von allen. Darüber besteht kein Zweifel. Doch auch andere Schliffe verfügen über einzigartige Eigenschaften, die es zu entdecken gilt. So lässt der Marquise-Schliff Ihren Diamanten optisch größer wirken. Ein weiterer beliebter Schliff ist der Radiant-Schliff, eine Form mit nicht weniger als 70 Facetten, die stark an den Prinzessschliff erinnert. Ein Diamant im Prinzessschliff besteht aus 76 Facetten, besitzt eine hübsche quadratische Form und wird nach dem Brillanten am häufigsten in Verlobungsringen verwendet. Möchten Sie mehr über andere Schliffe erfahren, um ihr die Frage aller Fragen zu stellen? Entdecken Sie sie hier:
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