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Wie kommt ein blauer Diamant zu seiner Farbe?

Blaue Diamanten sind äußerst selten und haben fast einen mythischen Status. Sie sind wie der Heilige Gral für Frauen und Juweliere gleichermaßen. Aber wie kommt dieser wertvolle Diamant zu seiner blauen Farbe?

Ein echter Diamant besteht aus Kohlenstoff und ist meistens farblos. Wenn sich dennoch eine Farbe bildet, geschieht dies meistens aufgrund anderer Elemente oder eines Fehlers in der Struktur des Diamanten.

Zusammenfassung lesen

Wie entstehen die faszinierenden blauen Diamanten?

Blaue Diamanten gehören zu den seltensten und begehrtesten Edelsteinen der Welt. Während normale Diamanten aus reinem Kohlenstoff bestehen und farblos sind, erhalten blaue Diamanten ihre außergewöhnliche Färbung durch das Element Bor in ihrer Kristallstruktur. Das Besondere dabei: Bor verfügt nur über drei Verbindungselektronen statt vier, wodurch rotes Licht absorbiert wird und der Diamant blau erscheint. Bereits wenige Bor-Atome reichen für diese Farbgebung aus.

Von den weltweit existierenden 200.000 blauen Diamanten zeigen die meisten nur einen hellen Blauton. Noch seltener sind übrigens rote Diamanten, deren Farbe durch extremen Druck und Hitze während ihrer Entstehung zustande kommt.

Der Unterschied zwischen farblosen und blauen Diamanten

Blaue Diamanten verdanken ihre Farbe dem chemischen Element und Halbmetall Bor, das sich im Laufe der Zeit in die Kristallstruktur des Diamanten abgelagert hat.

Farblose Diamanten sind klar, weil die Kohlenstoffatome keine bewegenden freien Elektronen aufweisen. Kohlenstoffatome verfügen über vier Elektronen, über die sie Verbindungen zu vier benachbarten Atomen bilden. Dies sorgt dafür, dass das Licht frei durchfließen kann.

Bor hat nur drei „Verbindungselektronen“. Das heißt, dass bei jedem Bor-Atom eines seiner vier Kohlenstoff-Nachbarn ein ungenutztes Elektron hat. Dieses absorbiert rotes Licht, was zu einer blauen Farbe führt. Nur wenige Bor-Atome können schon ausreichen, um einen Diamanten blau zu färben.

Roter Diamant:noch seltener als der blaue Diamant

Trotzdem ist der blaue Diamant nicht einmal der seltenste Stein auf Erden. Diese Ehre gebührt den rosafarbenen und vor allem den roten Diamanten. Sie erhalten ihre Farbe durch die Hitze, die freigesetzt wurde, als sie mit großer Kraft aus der Erdkruste gepresst wurden. Der enorme Druck hat die Diamantstruktur verändert, wodurch die Elektronen mehr blaues Licht absorbieren und eine rote Farbe entstehen lassen.

Weltweit gibt es nur 200.000 blaue Diamanten, die meist nur einen hellen Blauton aufweisen. Tiefblaue Exemplare sind so gut wie unauffindbar. In den letzten Jahren wurden allerdings einige Techniken entwickelt, mit denen die Farbe beeinflusst werden kann. Aber sogar diese manipulierten Diamanten sind sehr selten.

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