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Autor:
- Fabienne Rauw
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BAUNAT Antwerpen
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Lesezeit:6 Minuten
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Ein Solitärring: Entscheiden Sie sich für den Asscher geschliffenen Diamanten
Traditionellerweise wählt man für einen Solitärring besetzt mit einem Brillianten oder einem Prinzessschliff, die zwei beliebtesten Diamantformen zur Zeit. Wenige denken bei der Wahl eines Diamanten an den Asscher Schliff. Allerdings sieht diese Form sehr luxuriös aus und strahlt es eine sichere Extravaganz aus. Es ist also Zeit um diese Diamantform extra zu betonen.
Zusammenfassung lesen
Warum erlebt der Asscher-Schliff bei Diamanten ein Comeback?
Der Asscher-Schliff, 1902 von Joseph Asscher entwickelt, erfährt heute eine bemerkenswerte Renaissance im Bereich der Solitärringe. Diese quadratische Schliffform mit abgerundeten Ecken, die ihre Blütezeit in der Art Deco-Epoche der 1920er Jahre hatte, vereint zeitlose Eleganz mit extravaganter Ausstrahlung. Die moderne Version des Asscher-Schliffs besticht durch längere Fazetten, die dem Stein zusätzlichen Glanz verleihen. Der wachsende Trend zu Vintage-Schmuck hat diese klassische Diamantform wieder ins Rampenlicht gerückt. Besonders als Verlobungsring bietet ein Solitärring mit Asscher-geschliffenem Diamanten eine originelle Alternative zu den traditionellen Brillant- und Prinzessschliffen. Die einzigartige Kombination aus Luxus und Extravaganz macht diesen Schliff zu einer zeitgemäßen Wahl für alle, die sich von der Masse abheben möchten.
Empfohlener Schmuck
Geschichte
Der Asscher geschliffene Diamant wurde erstmal in 1902 von Joseph Asscher entworfen, Mitglied der niederländischen (Diamant)familie Asscher, der damals berühmt wurde fürs Schleifen des größten Rohsteins der Welt (der Cullinan, 3.106 Karat). Diese Diamantform war sehr beliebt in den 20. Jahren und passte damals perfekt in der Art Deco-Zeit. In dieser Zeit entschied eine Frau sich für einen Solitärring besetzt mit einem Asscher geschliffenen Diamanten. 2002 – 100 Jahre nachdem der erste Asscher geschliffene Diamanten geschliffen wurde – begann die Diamantform ein Comeback zu machen, angeregt von einigen Änderungen um der Form mehr Glanz zu verleihen.
Form
Der Asscher geschliffene Diamant verleiht sich perfekt dazu um in einen Solitärring einzuarbeiten. Der einzigartige Charakter dieses Steins erregt unmittelbar die Aufmerksamkeit. Die heutige zunehmende Nachfrage nach Vintageschmuck ist einer der Gründe warum diese antike Schleifweise wieder in der Mode ist. Der klassische Asscherschliff hat eine quadratische Form, aber mit ‘abgerundeten’ Ecken. Die moderne Version ist su gut wie identisch. Die Fazetten sind etwas länger geworden, wodurch der Stein extra glänzen wird. Und genau dieser schöne Glanz macht diese Diamantform wieder beliebt, sicherlich verarbeitet in einen Solitärring. Allerdings sollte dies nicht überraschen: Der Asscher geschliffene Diamant ist zeitlos, aber mit einer extravaganten Note, vollständig in Linie mit dem heutigen Zeitgeist. Es ist eine Diamantform, mit der man garantiert alle nötige Aufmerksamkeit bekommt.
Facettenvarianten: Royal Asscher und was Sie erwarten können
Der klassische Asscher zeigt typischerweise die charakteristische Step-Cut-Optik mit relativ wenigen Facetten, die das geometrische Spiegelspiel erzeugen. Die Variante Royal Asscher erweitert dieses Prinzip mit deutlich mehr Facetten. Während ein Standard-Asscher meist um die 58 Facetten aufweist, kommt der Royal Asscher häufig auf etwa 70 bis 74 Facetten.
Mehr Facetten bedeuten nicht automatisch mehr Feuer, sie erhöhen aber die Brillanz und die wahrnehmbare Bewegung im Stein. Der Royal Asscher wirkt insgesamt lebhafter und moderner, während der klassische Asscher das klare, symmetrische "Hall of Mirrors"-Muster bewahrt, das viele an Vintage-Stücken schätzen.
Bei der Kaufentscheidung gilt: Bevorzugen Sie ein stärker funkelndes Erscheinungsbild, ist eine Royal- oder modifizierte Variante empfehlenswert. Wollen Sie die traditionelle, nostalgische Optik mit betonten Spiegelflächen, bleibt der Standard-Asscher die passendere Wahl.
Praktischer Einkaufsleitfaden: ideale Proportionen für den Asscher-Schliff
Für Käufer, die den typischen quadratischen Charakter eines Asscher-Diamanten wünschen, ist das Längen-zu-Breiten-Verhältnis (Length-to-Width, L/W) entscheidend. Ein Verhältnis von etwa 1,00 bis 1,05 bewahrt die klassische, nahezu quadratische Wirkung; Werte darüber lassen den Stein eher rechteckig erscheinen und verändern die traditionelle Ästhetik des Asscher-Schliffs.
Auch Tiefe und Tafel beeinflussen das Erscheinungsbild merklich. Moderate Tiefen und mittelhohe Tafeln schaffen eine gute Balance zwischen Lichtreflexion und optischer Tiefe. Ein zu flacher Stein wirkt schnell leblos, ein zu tiefer Stein erscheint kleiner und kann Licht schlechter zurückwerfen. Achten Sie beim Betrachten darauf, wie klar die geometrischen Reflexionsflächen erscheinen: Ein gut proportionierter Asscher zeigt definierte Spiegel-ähnliche Flächen statt diffuse Helligkeit.
Bei Step-Cuts wie dem Asscher fallen Einschlüsse stärker auf als bei Brillantschliff. Es ist sinnvoll, auf eine augenreine Wirkung zu achten - also auf Steine, die ohne Lupenhilfe sauber erscheinen. Für Details zu Farbe, Reinheit und Zertifizierung verweisen wir auf unser Diamond Hub, wo Sie ausführliche Informationen finden.
Diese Richtwerte dienen als praktische Orientierung, damit der von Ihnen gewählte Asscher die typische, elegante Facettenwirkung zeigt.
Beste Fassungen für Asscher-Diamanten - Stil und Schutz
Der quadratische Asscher mit seinen markanten Kanten profitiert von Fassungen, die die Ecken sichern. Eine klassische Vier- oder Sechskrappenfassung mit verstärkten Eckkrappen bietet Schutz und erhält gleichzeitig die geometrische Linienführung des Steins. Eine Zargenfassung (Bezel) schützt die Ecken besonders gut und eignet sich für aktive Träger, lässt den Stein aber seitlich etwas ruhiger erscheinen, weil weniger Licht einfallen kann.
Möchten Sie die optische Größe betonen, ist ein Halo eine elegante Lösung: Kleine Brillanten rund um den Asscher verstärken die Präsenz und vergrößern die wahrgenommene Fläche, ohne den charakteristischen Step-Look zu überdecken. Beachten Sie, dass ein Halo die Lichtwirkung verändert und mehr Funkeln von außen erzeugt, während die typische „Hall of Mirrors“-Struktur des Asschers erhalten bleibt.
Bei sehr tiefen oder großen Asscher-Steinen empfiehlt sich eine maßgefertigte Fassung. Das Atelier kann die Ringschiene anpassen und die Krappen so gestalten, dass der Stein sicher sitzt und optimal zur Geltung kommt. Detaillierte Hinweise zur Diamantbewertung und zu Fassungsoptionen finden Sie in unserem Diamond Hub.
Ein Solitärring besetzt mit einem Asscher geschliffenen Diamanten ist schön und originell als Verlobungsring. Aber welche Diamantform Sie auch haben wollen, bei BAUNAT haben wir eine reichliche Kollektion an Diamantringen.
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Fabienne Rauw
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BAUNAT Antwerpen
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