Einen Diamanten auszusuchen, ist eine Sache, aber die perfekte Fassung auszuwählen, die Ihren Diamanten in genau der von Ihnen gewünschten Weise funkeln und strahlen lässt, ist eine Aufgabe für sich. Nicht jede Fassung ist bei jedem Schmuckstück für jeden Diamanten oder Edelstein möglich, aber im Gegensatz zu früher sind die Wahlmöglichkeiten heute größer denn je.

Sie sind sich unser, welche Fassung die passende oder ideale ist? Lassen Sie sich von unserer kleinen Übersicht über die beliebtesten Ringfassung für Diamanten inspirieren.

1. Krallenfassung (Prong Setting)

Die beliebteste Fassung für alle Verlobungsringe, die für die meisten Diamantformen verwendet wird, ist die Krallen-Fassung die in der Fachsprache auch Krappenfassung genannt wird. Abhängig von der Größe des Diamanten, können Sie von 4 bis zu 8 oder 10 Krallen haben, die Ihren Stein fest auf dem Ring halten.

Der unschlagbare Vorteil dieser Fassung ist, dass sie den Lichteinfall in den Diamanten kaum behindert und den Stein trotzdem sicher hält, sie ist prädestiniert für die Fassung von Solitär Diamanten. In kaum einer anderen Fassung kann ein Diamant so perfekt funkeln wie in einer Krappenfassung mit 4 oder 6 Krappen.

2. Zargenfassung (Bezel Setting)

Die Zargenfassung ist wahrscheinlich die zweitbeliebteste Fassung für Ringe mit einem Solitär, aber auch für Anhänger und anderen Schmuck, weil sie Im Alltag sehr praktisch ist. Ein dünner Metallrand, der den Stein umgibt, hält ihn von allen Seiten umschlossen. Es ist die sicherste Fassung, die Sie wählen können, der Edelstein ist von allen Seiten geschützt, während das Licht von oben und unten einstrahlen kann.

Es existieren auch Mischformen aus der Zargenfassung und der Krappenfassung, bei der das umlaufende Band an einigen Stellen teilweise offen ist bzw. die Krallen nicht schmal, sondern wie eine Zargenfassung mit Lücken dazwischen, aufgebaut sind. Teils werden solche Fassungen als Chantonfassung bezeichnet.

Offene Ringfassung für einen Diamanten

3. Spannfassung (Tension Setting)

Benannt nach der Spannkraft des Metallbandes, meist der Ringschiene, das den Diamanten sichert. Der Diamant scheint in der Luft zu schweben. So funktioniert es: Der Juwelier schneidet kleine Rillen in den Seiten des Bandes mit einem Laser ein, entsprechend den Abmessungen des Diamanten. Der Diamant wird in seine Position gebracht und hält einfach dank dem Druck des maßgefertigten Schafts.

Eine sehr moderne Form der Fassung, die allerdings empfindlich gegen Stöße  ist. Da der Diamant nur in den kleinen Einkerbungen verankert ist, sollten sie mit einem so gefassten Diamanten bzw. Ring nicht gegen harte Gegenstände stoßen oder ihn starken Belastungen aussetzen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Edelstein aus der Fassung springt.

4. Unsichtbare Fassung  (Invisible Setting)

Die unsichtbare Fassung ist eine Fassung, die geschaffen wurde, um das Auge zu täuschen, indem Sie glauben, einen großen Stein zu haben, während er in Wahrheit nur aus mehreren zusammengesetzten kleinen Steinen besteht. Tatsächlich sind die Steine nebeneinander gesetzt, die Rillen der einzelnen Stein-Gürtel gehen in den Metallrahmen über, der kaum zu sehen ist und zusammen bilden sie das Aussehen eines größeren Steins. Diese Fassungstechnik funktioniert am besten bei dem Prinzessinnen-Schliff, weniger bei Rundschliffen.

Es handelt sich um eine sehr komplexe Fassung und empfindliche Fassung, Sie müssen vorsichtig sein, damit der Stein nicht herausfällt, aber es schafft eine perfekte Illusion.

5. Kanalfassung (Channel Setting) und  Pavé-Fassung

Es gibt noch einige andere Fassungen, die gut mit zentral gesetzten Steinen harmonieren, die Kanalfassung und die Pavé-Fassung, die sich perfekt dafür eigenen die Ringschiene selbst mit kleinen Diamanten zu besetzen und den Verlobungsring so noch eindrucksvoller strahlen zu lassen.

Bei der Kanalfassung werden die Diamanten und Abstand zueinander in einen in die Ringschiene eingeschliffenen Kanal gesetzt, der die Steine sicher im Ring hält. Diese Art der Fassung ist eher unempfindlich, das Erscheinungsbild gleichmäßig. Der einzige Nachteil: Da der Kanal mit den Diamanten in der Regel umlaufend gestaltet ist, ist eine nachträgliche Größenanpassung sehr aufwendig.

Bei der Pavé-Fassung hat jeder Diamant seine eigene, kleine Fassung, die Diamanten werden wie kleine Pflastersteine eingesetzt, daher auch der Name, Pavé bedeutet im Französischen „Pflaster“. Diese Art der Fassung ist flexibler als die Kanalfassung, weil auch mehrere kleine Diamanten nebeneinander und nicht nur in einer Reihe gesetzt werden können. Dafür etwas empfindlicher und ein ganzes Stück aufwendiger, es erfordert viel handwerkliches Geschick die Diamanten sicher zu fassen.

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FABIENNE RAUW