• Wie wurden früher Diamanten geschliffen?
  • Wann ist die brillante Schliffform entstanden?
  • Wer hat den Brillanten erfunden, wie wir ihn heute kennen?

Ein Weißgold-Ring mit Brillantschliff ist der ideale Verlobungsring aber auch Eheringe mit einem Brillant sind auf dem Vormarsch! Es gibt keine Schliffform, die intensiver funkelt als der runde Brillant und kein Edelmetall, welches dies schöner reflektiert als Weißgold. Auch wenn diese Brillanz nicht immer da war... Diamanten mögen zwar uralt und seit Menschengedenken geliebt sein, die strahlende Schliffform ist jedoch noch ziemlich jung.

Wie wurden früher Diamanten geschliffen?

Ursprünglich war das Schleifen von Diamanten nicht viel mehr als das Aufspalten des Diamanten entlang der natürlichen Bruchflächen des Steins. In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Diamanten zu einem Punkt hin geschliffen. Dieser Punktschliff findet sich auch in dem Ring wieder, den wir als den allerersten Verlobungsring bezeichnen können, nämlich der Ring der Maria von Burgund.

Die Schliffform entwickelte sich weiter zu Tischspänen, wobei die Spitze an der Oberseite des Diamanten verschwand. Aber auch der facettenreiche Rosenschliff, der um das 16. Jahrhundert herum entstand, spiegelte das Licht nur wenig wider.

Wann ist die brillante Schliffform entstanden?

Der Grund, warum keine Frau einem Weißgold-Ring mit Brillant widerstehen kann, ist, wie bereits erwähnt, die enorme Brillanz. Der Brillant ist die Diamantform mit der höchsten Lichtreflexion. Das liegt daran, dass der Stein in 57 Facetten geschliffen ist. Aber wann diese Schliffform genau entwickelt wurde, ist nicht ganz klar. Historiker vertreten unterschiedliche Meinungen.

Im Jahr 1750 schrieb der englische Juwelier und Diamantenhändler David Jeffries eine Abhandlung darüber, wie man einen guten Brillanten erkennt, ohne jedoch tiefer in die Entstehung dieses viel beachteten Schliffs einzutauchen. Brillanten hatten sich zu dem Zeitpunkt bereits zum Standard entwickelt.

Wer hat den Brillanten erfunden, wie wir ihn heute kennen?

Im Jahr 1919 sah der Antwerpener Marcel Tolkowsky das Licht. Buchstäblich! Nach einigen mathematischen Berechnungen der Lichtbrechung und der internen Reflexion konnte die brillante Schliffform nach Anleitung geschliffen werden. Der Brillantschliff wie wir ihn heute kennen, ist das Ergebnis von Tolkowsky, der allmählich zum Standard für Diamantschleifer im 20. Jahrhundert wurde.

Nachdem Sie jetzt wissen, wie lange es gedauert hat, bis der Diamant so funkelt, können Sie mit noch mehr Bewunderung auf den Weißgold-Ring mit Brillant schauen. Wählen Sie Ihren Lieblingsring aus der großen Auswahl an Ringen oder kontaktieren Sie die BAUNAT-Experten für weitere Ratschläge.

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GUDRUN MALIK