• Die Farben des Hochzeitskleides in der Geschichte
  • Unterschiedliche Kulturen - verschiedene Hochzeitsbräuche
  • Besonders prachtvolle Hochzeitsbräuche in Indien
  • Schmuck als Konstante

Hochzeitsbräuche beziehungsweise Traditionen zum Thema Eheschließung und Heirat haben sich während der vergangenen Jahrhunderte sehr unterschiedlich entwickelt. Die einzelnen Bräuche weisen rund um den Globus interessante sowie kulturelle Besonderheiten auf, manche wirken auf uns ungewöhnlich und rätselhaft. So gibt es in fast allen Regionen und Ländern wie unter anderem auch in Russland und der Türkei ein ausgelassenes und pompöses Fest.

Die Farben des Hochzeitskleides in der Geschichte

Fast kein anderes Ereignis legt in allen Ländern der Welt derart viel Wert auf eine besondere Kleidung wie die Hochzeit. Bei den antiken Römern war es Gelb, im hiesigen Mittelalter wurde in sattroter Farbe geheiratet. Einige Zeit später war Schwarz die Farbe der Braut. Es ist erst seit etwa zweihundert Jahren üblich, dass Bräute ein weißes Kleid zur Hochzeit tragen. Ein weißes Hochzeitskleid hatte zudem eine konkrete Bedeutung, es sollte die Reinheit und Unschuld der Braut symbolisieren.

Unterschiedliche Kulturen - verschiedene Hochzeitsbräuche

In Kolumbien ist es zum Beispiel Brauch, dass eine Verlobung als großzügige Familienfeier stattfindet. Die Hochzeit wird danach in Südamerika oft mit mehreren Hundert ausgelassenen Gästen gefeiert. In Vietnam geht es formell und traditionell zu. Die Ehe zwischen zwei Personen verlangt in diesem Land auch heutzutage meistens noch die Erlaubnis beider Elternpaare. Auch der Hochzeitsbrauch folgt in Vietnam klaren Ritualen und Regeln. In Polen wird die Braut vor der Trauung von ihren Eltern symbolisch abgekauft. Der Hochzeitsbrauch verlangt danach ein rauschendes Fest als Hochzeitsfeier.

Wann sich Braut und Bräutigam begegnen und er das Hochzeitskleid erstmalig sieht, ist in den Religionen und Ländern unterschiedlich. Nach christlichem und jüdischem Hochzeitsbrauch darf der Bräutigam seine Braut und das prachtvolle weiße Kleid zum Beispiel erst direkt bei der Trauung bewundern. Sieht er das Brautkleid allerdings früher, ist dies ein negatives Omen für die zukünftige Ehe.

Im Jemen sieht dies jedoch ganz anders aus. Hier begegnen sich Braut und Bräutigam bereits abends vor der traditionellen Trauung. Das Brautpaar feiert gemeinsam mit Familie und Freunden den klassischen Henna-Abend. Eine glücklich verheiratete jüngere Frau bemalt während der Zeremonie die Handflächen der Braut sowie beim Bräutigam den kleinen Finger, ihr Glück soll auf das Paar übergehen.

Besonders prachtvolle Hochzeitsbräuche in Indien

Die Henna-Prozedur spielt, wie in etlichen islamischen Ländern auch, bei indischen Hochzeitsbräuchen eine traditionelle Rolle, die Füße und Hände der Braut erhalten fantasievolle Ornamente und Muster. Ein weiterer indischer Hochzeitsbrauch ist der Goldschmuck. Die Familie der Braut hat diesen ab Geburt des Mädchens gesammelt. Die Braut trägt bei ihrer Hochzeit nun ihren gesamten Goldschmuck. Er soll ihr einerseits Fruchtbarkeit schenken. Andererseits aber auch eine wertvolle Hilfe in schweren Zeiten sein,, falls der Ehemann verstirbt. Kaum ein anderes Land hat so prachtvolle Hochzeitsbräuche wie Indien. Das Fest kann fast neun Tage dauern, über eintausend Gäste sind nicht selten. Die Familie verschuldet sich hierfür oft auf Jahre hinaus, da sie ebenfalls für die Zahlung der Mitgift der Braut verantwortlich ist.

Schmuck als Konstante

Egal welche Kultur oder Region der Welt, Schmuck vereint sie, in allen spielen der Schmuck der Braut, der oft von alten Traditionen geprägt ist, und meist auch die Eheringe eine ganz zentrale Rolle. Früher ging es dabei vor allem darum, Wohlstand zu zeigen und den eigenen gesellschaftlichen Stand zu demonstrieren, heute soll Schmuck vor allem eines: Mit Schönheit und Eleganz begeistern.

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FABIENNE RAUW