• 5 wirklich ungewöhnliche Rituale im Rahmen der Hochzeit

Das Werfen des Brautstraußes oder das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte sind Hochzeitsrituale die in den meisten westlichen  Ländern in mehr oder weniger gleicher Form praktiziert werden. Ebenso ist das gegenseitige Anstecken meist goldener Eheringe fester Bestandteil der Hochzeitszeremonie. Es gibt aber in anderen Ländern auch Traditionen, von denen  Sie garantiert noch nicht gehört haben.

Auf die Braut schießen

Kein Schreibfehler, bei den Yuguren, einer kleinen ethnischen Minderheit in China, schießt der Bräutigam vor der Hochzeitszeremonie drei Mal mit Pfeil und Bogen auf seine zukünftige Braut, natürlich ohne Pfeilspitze. Am Ende zerbricht der Bräutigam die Pfeile, was den Erhalt ewiger Liebe sichern soll. Auf den zweiten Blick gar nicht so ungewöhnlich, denn in der römischen Mythologie gibt es Amor, den Gott der Liebe, der mit Pfeil und Bogen schießt und so Menschen dazu bringt sich zu verlieben. Ein Motiv das auch in der europäischen Kunst vergangener Jahrhunderte sehr populär war, besonders die Darstellung seiner Liebesbeziehung zur sterblichen Königstochter Psyche.

Schwärzen von Braut und/der Bräutigam

In Schottland, vor allem im nördlichen Teil und den Highlands, gibt es eine Tradition, das „Blackening“, die sehr stark an das mittelalterliche Teeren und Federn erinnert. Die Braut und oder der Bräutigam werden einige Tage vor der Hochzeit von Freunden entführt und mit allerlei klebrigen  und ekeligen Dingen wie alten Lebensmitteln, Tierblut, abgelaufener Milch und dann mit Federn überschüttet. Die genaue Herkunft des Rituals ist unbekannt, es soll das Paar stärken und abhärten, auf das die Liebe auch in schlechten Zeiten hält.

Die Füße des Bräutigams schlagen

Einen wirklich ungewöhnlichen Brauch gibt es in Korea. Dort werden in einigen Regionen in der ersten Nacht nach der Hochzeit die Füße des Bräutigams geschlagen, meist mit Fischen. So unglaublich es klingt, diese Tradition existiert wirklich und dient dazu, den Bräutigam zu stärken und seinen Charakter zu testen.

Menschlicher Teppich

In Französisch-Polynesien, einer Inselgruppe im Südpazifik, ist ein in einigen Regionen Tradition, dass sich die gesamte Familie von Braut und Bräutigam nach der eigentlichen Hochzeitszeremonie auf den Boden legen und das Brautpaar vorsichtig über sie hinwegschreitet, wie über einen menschlichen Teppich.

Einen Baum heiraten

Indische Hindu Frauen und Männer, die unter einem bestimmten Sternbild, genannt Mangal Dosha geboren wurden, werden als Manglik bezeichnet. Wegen der kämpferischen Natur von Mars, in der römischen Mythologie der Gott des Krieges, gilt dieses Sternbild als unvorteilhaft für eine spätere Ehe. Abhilfe wird auf ungewöhnliche Weise geschaffen: Vor der eigentlichen Hochzeit heiraten Manglik in einer „Kumbh Vivah“ genannten Zeremonie einen  Baum, meist einen Bananenbaum, der im Anschluss gefällt wird. Damit lösen sich die negativen Effekte auf die eigentliche Ehe auf.

Sie sind auf der Suche nach dem perfekten Ehering? Das Team von BAUNAT freut sich darauf, Sie beraten zu dürfen.

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FABIENNE RAUW