• Die Bedeutung von Schmuck in verschiedenen Kulturen
  • Wie Schmuck Menschen weltweit verbindet

In der Neuzeit dient Schmuck vorrangig als modisches Accessoire, das seiner Schönheit wegen getragen wird. In vielen Kulturen hat Schmuck aber auch eine tiefere und darüber hinausgehende Bedeutung, die neben Reichtum und sozialem Status auch bestimmte Traditionen wiederspiegelt.

Chinesischer Hochzeitsschmuck

In der chinesischen Kultur spielt Hochzeitsschmuck eine entscheidende Rolle. Fester Bestandteil des traditionellen roten Brautgewands ist eine Krone aus Gold, die für Glück und gute Gesundheit steht. Nach der Hochzeitszeremonie folgt eine Teezeremonie, bei der die Hochzeitsgäste die Braut mit goldenem Schmuck beschenken. Dieser Goldschmuck wird von der Braut sofort getragen, was Glück bringen soll.

Auch Jadeschmuck hat in China eine lange Tradition, Amulette und Schnitzereien aus Jade werden als Talismane meist über viele Generationen in der Familie vererbt. Oft stellen sie Tiere dar, so steht zum Beispiel der Drache für Macht und Glück, der Goldfisch für Reichtum, fast jedes Tier hat eine ganz spezielle Bedeutung.

Schmuck der amerikanischen Ureinwohner

Seit Jahrhunderten wird Schmuck z.B. von den Navajo, Apache oder Hopi zu den verschiedensten Zeremonien oder Ritualen getragen. Im Gegensatz zu modernem Schmuck kommen als Materialen vor allem reine und unverarbeitete Naturmaterialien zum Einsatz, etwa Muscheln, Federn oder Knochen. Einen ganz besonderen Stellenwert haben Silber und Türkis, die überwiegend im Schmuck der von Häuptlingen oder hochrangigen Stammesmitgliedern verarbeitet wurden und. Wie in vielen anderen Kulturen, ist Schmuck auch hier im Rahmen von Hochzeitszeremonien unverzichtbar.

Schmuck und Tradition in Indien

Einzigartig in der Tradition von Schmuck in Indien ist vor allem der Tempelschmuck, der zum Schmücken von Göttern und Göttinnen in Tempeln und Schreinen Verwendung findet. Dieser Schmuck besteht in der Regel aus schweren Ketten, aber auch Ringen, Ohrringen, Nasenringen und Zehenringen. Ähnlicher Schmuck, etwas filigraner gearbeitet, wird von den Tempeltänzerinnen getragen. Das Design des Schmucks orientiert sich hierbei, je nach Region, ganz strikt an bestimmten Vorgaben, was die Materialien, Anzahl und Art der Edelsteine, usw. angeht.

Indische Bräute sind zur Hochzeit reich geschmückt, der Tradition nach mit mindestens 16 über den Körper verteilten Schmuckstücken. Armreife sind bedeutungsträchtig, die Braut trägt meist eine große Zahl feiner Goldarmreife, aber immer links und rechts in ungleicher Anzahl, was Unglück abhalten soll.

Gemeinsamkeiten

Trotz aller Unterschiedlichkeiten, egal welche Kultur man betrachtet, Schmuck verbindet Menschen und wird vor allem zu Anlässen getragen, die eine hohe gesellschaftliche oder persönliche Bedeutung haben. Gerade bei einem der schönsten Feste überhaupt, der Hochzeit eines Paares, ist Schmuck jeder Kultur fester Bestandteil des Rituals, egal ob Hochzeitskrone, Kette oder Ehering.

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FABIENNE RAUW