Die Krappenfassung für Ohrstecker und Ohrringe
Die Krappenfassung ist die älteste aller Fassungen für Diamanten und geht bis auf das Mittelalter zurück. Damals wurden Edelsteine in Fassungen die Klauen von Raubvögeln darstellten eingefasst, ein Symbol von Stärke und Macht. Noch heute wird die Krappenfassung vielerorts als Krallenfassung bezeichnet, angelehnt an das mittelalterliche Vorbild. Im Englischen wird der Begriff „prong setting“ verwendet, wörtlich übersetzt Zinkenfassung.
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Wie unterscheidet sich die Krappenfassung von anderen Fassungsarten bei Ohrringen?
Die Krappenfassung, die bis ins Mittelalter zurückreicht, ist eine der elegantesten Methoden, Diamanten in Ohrringen zu präsentieren. Mit drei bis acht kleinen Griffen hält sie den Edelstein sicher und ermöglicht dabei maximalen Lichteinfall, was den Diamanten besonders brillant erscheinen lässt. Im Vergleich zur robusteren Zargenfassung, bei der ein komplettes Metallband den Stein umschließt, bietet die Krappenfassung eine dezentere Erscheinung und bessere Reinigungsmöglichkeiten. Sie ist besonders gut für Solitär-Ohrstecker geeignet und vereint dabei Sicherheit mit ästhetischer Eleganz. In Kombination mit Weißgold oder Platin wirkt sie bei farblosen Diamanten besonders dezent und lässt den Stein optimal zur Geltung kommen.
Empfohlener Schmuck
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Was zeichnet die Krappenfassung bei Ohrringen aus?
Eine Krappenfassung bietet aber noch einige weitere Vorteile. Da der gefasste Edelstein gut von allen Seiten erreichbar ist, ist die Reinigung von Ohrringen oder Ohrsteckern mit Krappenfassung relativ einfach und unkompliziert. Sie schützt trotz Ihrer offenen Form den Diamanten und ist im Gegensatz zu empfindlichen Fassungen, wie der Spannfassung, auch verzeihlich gegenüber Stößen.
Welche Alternativen zur Krappenfassung gibt es?
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Fabienne Rauw
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BAUNAT Antwerpen
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