Was sind die Bestandteile von Rotgold und Rosegold?
Wie groß ist die Farbpalette beider Goldarten?
Unterschiedliche ehemalige Bezeichnungen für Rotgold und Rosegold
Soll ich Gelbgold oder Rotgold wählen?
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Alles was Sie über Rotgold und Rosegold wissen müssen
Rosegold und Rotgold Schmuck erhalten ihre typische Farbgebung durch einen Anteil Kupfer, der der Legierung in unterschiedlicher Menge hinzugefügt wird. Je höher dieser ausfällt, desto intensiver wirkt die rötliche Färbung. Rotgold beinhaltet einen höheren Anteil Kupfer und hat dadurch die spezielle rostrote Farbe, welche Kupfer sehr ähnlich ist. Neben seiner Farbnuance verleiht Kupfer der Rotgold-Legierung eine zusätzliche Härte und Festigkeit.
Bei Rosegold handelt es sich um eine besonders edle Variante von Rotgold mit Anteilen von 75% Feingold, 25% Kupfer und 5% Silber. Oft wird Rosegold auch einfach als Rotgold bezeichnet. Streng genommen ist der Anteil von Kuper und Silber bei Rosegold niedriger, als bei den meisten anderen Rotgold Varianten, der wertbestimmende Anteil Feingold dementsprechend höher.
Was unterscheidet Rotgold von Rosegold und wie entstehen ihre charakteristischen Farben?
Rotgold und Rosegold sind beliebte Goldlegierungen, die sich durch ihren Kupferanteil unterscheiden. Rotgold enthält einen höheren Kupferanteil, was ihm seine charakteristische rostrote Färbung verleiht. Rosegold dagegen ist eine edlere Variante mit typischerweise 75% Feingold, 20,5% Kupfer und 4,5% Silber, was zu einer zarteren, rosafarbenen Nuance führt.
Die Farbpalette beider Goldarten kann durch Variation der Legierungsanteile fein abgestuft werden - von silbrig-kühlem Rosa bis zu warmem Apricot bei Rosegold und von orange-golden bis tief rostrot bei Rotgold. Der Feingoldgehalt kann zwischen 33,3% und 75% liegen, wobei ein höherer Anteil nicht nur wertvoller ist, sondern auch den Wiederverkauf erleichtert. Beide Varianten sind gleichermaßen hochwertig und die Wahl ist hauptsächlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.
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Was sind die Bestandteile von Rotgold und Rosegold?
Wenn die Legierungen von Rosegold und Rotgold mit geringfügigen Mengen anderer Elemente wie zum Beispiel Silber oder auch Aluminium ergänzt werden, wird die Formung und Gestaltung der Goldlegierungen vereinfacht. Der Kupferanteil muss jedoch wesentlich größer sein, als die anderen Bestandteile.
Ist der Anteil Kupfer allerdings zu hoch, können sich die Material-Eigenschaften verschlechtern, sodass die Legierung oxidieren oder sich verfärben kann. Ganz ähnlich wie beim Kochen kommt es beim legieren von Edelmetallen auf die richtige Mischung an.
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Wie groß ist die Farbpalette beider Goldarten?
Bei Rotgold lassen sich durch Variationen der einzelnen Bestandteile farblich fein abgestufte Rot-Nuancen erzeugen. Ist Kupfer der Hauptbestandteil innerhalb der Rotgold-Legierung, erscheint das Material in tiefer rostroter Färbung. 333er Rotgold enthält beispielweise 33,3 Prozent Feingold und 66,7 Prozent Kupfer. Rotgold erhält eine orange-goldene Färbung, wenn der Feingoldgehalt höher liegt 585er Rotgold mit lediglich 11,5 Prozent Kupfer und 9 Prozent Silber.
„Rotgold bzw. Rosegold sind nicht genormt und existieren in einer Vielzahl an Varianten.“
Als Rosegold gilt, was durch seine Goldlegierung ein Farbspektrum von silbrig kühlem Rosa bis zu einer warmen Apricot-Nuance aufweist. Die charakteristische rötliche Tönung von wertvollem Rosegold in 750er Qualität wird durch eine Legierung mit 75 Prozent Feingold, 20,5 Prozent Kupfer sowie 4,5 Prozent Silber erreicht.
Rotgold wie auch Rosegold erhalten Sie generell im Feingoldgehalt zwischen 33,3 Prozent bis zu 75 Prozent. Das 333er Rosegold ist hierbei die preiswerteste Legierung. Sie sehen, eine genaue begriffliche Abgrenzung anhand der Zusammensetzung existiert nicht, insofern empfiehlt es sich immer auf die genauen Angaben zu Goldanteil zu achten, denn hochwertiges 750er Gold erleichtert z.B. auch einen eventuellen Wiederverkauf.
Unterschiedliche ehemalige Bezeichnungen für Rotgold und Rosegold
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Rotgold vor allem im damaligen Russland sehr begehrt. Deshalb wurde es auch noch zu Zeiten der deutschen Teilung umgangssprachlich als Russengold bezeichnet. Außerdem war teilweise die Bezeichnung Türkengold als Synonym gebräuchlich, da Rotgold und Rosegold auch hier großes Ansehen genießen.
In Großbritannien ist 916er Rotgold, das nur mit Kupfer legiert ist und einen äußerst schwachen Rotton aufweist, höchst beliebt, z.B. für Ringe aus Gold. Es wird dort als Crown Gold bezeichnet. Diese Art Rotgold wurde von Heinrich VII. anno 1526 eingeführt und lange Zeit als Material für Goldmünzen eingesetzt.
Soll ich Gelbgold oder Rotgold wählen?
Ob Sie lieber einen Diamantring aus Rotgold oder Schmuckstücke aus Gelbgold oder Weißgold tragen möchten, ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. 750er Rotgold ist ebenso wertvoll und beständig wie 750er Gelbgold, entscheidend für den Preis ist der Feingoldanteil. Problematische Metalle wie Nickel sind in den heute verkauften Goldvarianten nicht mehr enthalten und finden sich höchstens noch in antikem Schmuck.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Platin?
Platin ist ein Edelmetall mit grauweißem Glanz, das häufig in Schmuck und Industrie eingesetzt wird. Es ist sehr robust und sehr resistent gegen Umwelteinflüsse. Bei Schmuck wie Platinohrringe wird Platin oft mit anderen Metallen aus der Platingruppe vermischt, so dass die Juwelen an Festigkeit gewinnen.
Weißgold ist ein Edelmetall mit Silberglanz, das häufig für Schmuck verwendet wird. Es wird durch Mischen von Gelbgold mit anderen weißlich glänzenden Metallen wie Nickel oder Palladium hergestellt. Reines Weißgold gibt es nicht. Ein Ring in Weißgold ist seit jeher eine sehr beliebte Wahl für Trauringe. Ohrringe aus Weißgold sind am vielseitigsten.
Was ist der Unterschied zwischen Weißgold und Silber?
Weißgold ist eine Legierung aus Gold, Silber, Kupfer und einem geringen Anteil anderer Metalle und wird oft mit Platin oder Silber verwechselt. Die Materialien sind sich in der Farbe ähnlich. Silber ist ein Übergangsmetall, bei dem es vier Legierungen gibt, die mit Nummern gekennzeichnet sind - 925 ist davon die Bekannteste. Der Unterschied zwischen Silber und Weißgold liegt im Metall und in der leicht unterschiedlichen Farbe. Silber ist an der Basis weißer als Weißgold, aber wegen des Härteunterschieds stumpfer.
Früher undenkbar, heute ein ganz großer Trend: Die Kombination von Schmuck aus Edelmetallen unterschiedlicher Farben wie Gelbgold, Rotgold und Weißgold.
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Fabienne Rauw
Lesezeit: 10 Minuten
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