Wie wird aus Gold Weißgold und was macht es so besonders?
Weißgold ist eine künstlich hergestellte Legierung aus 75% Feingold (bei 18 Karat) und 25% anderen Metallen wie Palladium, Nickel, Zink und Silber. Seine charakteristische silbrige Farbe erhält es durch eine zusätzliche Rhodiumbeschichtung, die das Schmuckstück vor Korrosion und Verschleiß schützt. Diese Beschichtung muss allerdings alle 2-10 Jahre erneuert werden, da sie sich mit der Zeit abnutzt.
Die Entstehung von Weißgold geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück, als Platin für Kriegszwecke beschlagnahmt wurde und Juweliere nach Alternativen suchten. Heute ist Weißgold besonders beliebt für Verlobungs- und Eheringe, da es sich hervorragend mit Diamanten kombinieren lässt und durch seine neutrale Farbe vielseitig einsetzbar ist. Preislich liegt es auf demselben Niveau wie andere 18-karätige Goldlegierungen.