• Welche Bedeutung hatten Diamanten früher in der Literatur?
  • Wie hat diese Bedeutung sich entwickelt?
  • Was schreibt die Literatur heute über Diamanten?

“Die Kunst imitiert das Leben” – diesen Satz kennen Sie bestimmt. Diese Redensart trifft auch zu auf die Repräsentation von Diamanten in der Literatur. Genauso wie die Bedeutung des Edelsteins in der Realität sich veränderte, geschah dies auch in der Literatur. Wie schrieb man früher über Diamanten? Welche Bedeutung hat das Kaufen von Diamanten heute in der Literatur?

Welche Bedeutung hatten Diamanten früher in der Literatur?

Seit Tausenden von Jahren ist der Diamant ein Symbol von Wert und Status. Früher war die Bearbeitung aufgrund der enormen Härte des Steins allerdings weitaus schwieriger. Der Begriff ‘Rohdiamant’, der in der Renaissance zum ersten Mal im Bühnenstück A Wife for a Month von John Fletcher verwendet wurde, verweist daher auf dessen mühevolle Bearbeitung. Auch im ersten englischsprachigen Kriminalroman aus 1868, The Moonstone, dreht sich alles um einen Diamanten. Danach begab die Diamantenindustrie sich in trübe Gewässer. Daher werden bis Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die düsteren Praktiken dieser Branche beleuchtet.

Das beste Beispiel davon ist A Diamond as Big as the Ritz von F. Scott Fitzgerald. Die Geschichte handelt von einer reichen Familie, die einen Berg aus Diamanten besitzt, sich selbst aber in kriminellen Handlungen verliert, um ihren Reichtum zu behalten.

Wie hat diese Bedeutung sich entwickelt?

Auf dieselbe Art, wie die Enthüllungen über und die Bekämpfung von Konfliktdiamanten die Diamantenindustrie verändert haben, veränderte sich auch das Bild über Diamanten in der Literatur. Lange Zeit wurden die positiven Aspekte und die negativen Aspekte gleichermaßen beschrieben. Jahrelang wurde der Kauf von Diamanten und anderen wertvollen Schmuckstücken als Ursache für Neid und Intrigen verwendet. Später inspirierte der Werbeslogan von De Beers Ian Fleming zu seinen James Bond-Roman Diamonds are Forever (Diamantenfieber), in dem der Diamantenschmuggel thematisiert wird.

Der bereits erwähnte Fitzgerald schmückte aber auch die Geliebte seines Protagonisten in The Great Gatsby von Kopf bis Fuß mit Diamanten, um ihre Reinheit und Schönheit hervorzuheben.

Was schreibt die Literatur heute über Diamanten?

Nur einige wenige moderne Werke, wie Blutdiamanten aus 2002, handeln noch von kriminellen Machenschaften. Seit dem Kimberley-Prozess werden Diamanten vor allem wegen ihres symbolischen und emotionalen Werts thematisiert. So erhalten zum Beispiel die Schulabteilungen in der beliebten Jugendreihe Harry Potter Auszeichnungen in der Form farbiger Diamanten. Außerdem steht der Diamant in zahlreichen literarischen Werken und Filmen seit Jahren für Exklusivität, wie zum Beispiel das Collier im Film Titanik und der rosafarbene Diamant in Der rosarote Panter.

Wo kann ich wertvolle Diamanten kaufen? Wie kann ich mich bei der Auswahl meines Schmucks von der Literatur inspirieren lassen? Lassen Sie sich von den Diamantexperten von BAUNAT beraten.

Share on:
FABIENNE RAUW