Wie unterscheidet sich der elegante Baguetteschliff von anderen Diamantschliffen?
Der Baguetteschliff ist ein historischer Diamantschliff mit rechteckiger Form und 14 Facetten, der sich durch seine längliche Gestalt auszeichnet. Im Gegensatz zum Smaragdschliff mit seinen 50-58 Facetten betont der Baguetteschliff vor allem die Helligkeit des Steins.
Dieser Schliff vereint klassische Art-Déco-Elemente mit modernem Minimalismus. Seinen Ursprung hat er im 15./16. Jahrhundert als Weiterentwicklung des Hogback-Schliffs. Der Name stammt vom französischen "bague" (kleines Juwel) und wurde durch Cartier um 1912 populär.
Heute findet man Baguette-Diamanten hauptsächlich als Seitensteine in Verlobungsringen oder in Ewigkeitsringen. Ihre schlanke Form eignet sich perfekt für filigrane Designs. Bei der Auswahl sollte man auf ein Längenverhältnis von 1:5 bis 1:7 achten, während die Reinheit aufgrund der kleineren Größe weniger kritisch ist.