den Diamanten eines Verlobunbgsringes bewerten

Den Diamanten eines Verlobungsringes bewerten

Der Verlobungsring ist eine Tradition die zurückgeht auf das römische Zeitalter. In dieser Zeit vertrat der Ring zwei Hände die sich festhielten. Dieses Symbol findet seinen Ursprung im italienischen Ausdruck “ mani in fede”. Damals war der Austausch von Geschenken und Mitgiften ganz logisch. Heute ändert der Ring vom Form und Material. Der Ring besetzt mit einem Diamanten ist davon ein schönes Beispiel.

Die Popularisiering des Diamanten

Der Gebrauch des Diamanten bei der Anfertigung eines Verlobungsringes wurde im 16. Jahrhundert populär anlässlich der Entdeckung von Diamanten in Süd-Afrika. 1888 hat der Betrieb De Beers verschiedene Anstregungen unternommen um eine übergroße Mehrheit der Produktion dieses rohen Edelsteins einzunehmen. Es hat Ihnen ein halbes Jahrhundert gekostet um eine Monopolstellung im Markt einzunehmen und den Preis des Diamanten zu kontrollieren.   

De Beerst ist ein umfassendes Unternehmen geworden um diesen Edelstein zu valorisieren und von ihm einer der beliebten Rohstoffe für zukünftige Ehemänner zu machen. 1947 wurde eine starke und neue Idee veröffentlicht: Die Reinheit und Beständigkeit des Diamanten wird mit den Ideen der ewigen Liebe und der Aufrichtigkeit von Gefühlen verbunden. Der Slogan sagte “ A diamond is forever”, was wörtlich bedeutet “Ein Diamant ist für immer”.

Den Diamanten bewerten

Bevor einen diamantenbesetzten Verlobungsring auszuwählen, empfiehlt es sich auf die 4Cs oder Cut, Carat, Clarity und Color zu schauen. Der Cut bezieht sich auf die Schliffqualität des Steins. Wenn dieser perfekt geschliffen ist, reflektiert das Licht von der einen Fazette über die andere und verteilt es die Farben, die dieses Licht hervorbringt.

Das Gewicht wird in Karat ausgedruckt. 1 Karat entspricht  0.20 Gramm und ein Karat kann in 100 Punkten verteilt werden. Ein Diamant von 0.75 Punkten entspricht ¾ Karat.  

Die Reinheit des Diamanten äußert sich in der Anwesenheit  oder nicht von Mängeln. Je weniger es gibt, desto mehr der Stein wert ist.

Was die Farbe betrifft, wird diese auf einem Skala von D bis Z abgewägt. Der Diamant mit einer D-Farbe ist farblos und also am kostbarsten.

Eine Erhöhung des Diamantpreises in 2015

Der Diamantpreis scheint in den nächsten Jahre zuzunehmen. Viele sagen das Ende von Gold als Festwert voraus und tatsächlich wenden Investoren sich mehr und mehr an Edelsteinen, darunter der Diamant. 

Die Preise steigen an

Investoren brauchen einen sicheren Wert für Ihre Anlage. Gold hat die gesamte Zeit diese Rolle eingenommen, aber der Goldmarkt ist zu unvorhersehbar geworden.  Daher braucht man ein Produkt dessen Wert ziemlich stabil ist um die unterschiedlichen ökonomischen Grillen zu bewältigen. Dies kann unter anderem der Diamant sein. Da der Diamant einen inneren Wert besitzt durch seine Schönheit und Seltenheit, wird er noch beeinflusst von geopolitischen Konfikten, der Politik oder Krisen.  

Die nächsten Jahre scheint der Preis ununterbrochen zuzunehmen, wodurch es eine sehr interessante Anlage auf lange Frist wird. Für dieses Jahr rechnen die Experte mit einer Erhöhung von 3 bis 4%. Diese Tendenz wird von einer immer zunehmenden Nachfrage verstärkt?

Eine stetige Nachfrage

Wir müssen uns vor allem auf die Wachstumsmärkte fokussieren, genauer China, zweiten Diamantmarkt auf der Welt. In 10 Jahren hat die Begeisterung  von Chinesen für Diamanten enorm zugenommen. Das ist das Ergebnis eines verbesserten Lebensstandards der chinesischen Mittelklasse. Zum Beispiel schenken mehr und mehr Paare einander diamantene Verlobungsringe. China nimmt heute 13% des Weltmarktes ein  und das Margenwachstum wird immer größer, denn nur 20% dieser Städter haben einen Diamanten von De Beers, gegenüber 70% in den USA. Mit dem aktuellen Rhythmus würde der chinesische Markt den amerikanischen Markt überholen innerhalb einer Zeitspanne von heute und 15 Jahren.  

Der Diamant ist mehr als je zuvor ein Festwert, denn nicht nur die Nachfrage steigt, sondern auch die Produktion stagniert. Gemäß Analysten ist der Produktionsgipfel 2006 erreicht worden und sind neue Ablagerungen selten geworden. 

Autor: Jeremie Politi

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