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Lose Diamanten

Diamantschmuck: echt oder gefälscht? Wie erkennen?

Haben Sie schon seit Jahrzehnten Diamantschmuck zu Hause? Oder glauben Sie dies zumindest? Falls Sie nicht sicher sagen können, ob Ihr Diamantschmuck echte Diamanten enthält, erfahren Sie hier wie Sie echte Diamanten erkennen können. Ist Ihr Diamantschmuck gefälscht? Keine Sorge, BAUNAT, der Online Juwelier aus Antwerpen, bietet nur 100% natürlichen und zertifizierten Diamantschmuck zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis an.

Die Authentizität von Diamantschmuck prüfen: Vergessen Sie den Spiegel

Viele Leute prüfen die Echtheit, indem sie versuchen mit den Diamanten einen Spiegel oder Fensterglas zu schneiden. Diese Methode ist nicht zuverlässig, denn auch unechte Diamanten können Kratzer hinterlassen. Der Härtegrad von Mineralien wird auf der sogenannten Mohsschen Härteskala gemessen, sie reicht von 1 (sehr weich, mit dem Fingernagel ritzbar) bis 10 (sehr hart, echter Diamant). Ein Mineral mit höherem Härtegrad ritzt eines mit niedrigerem Härtegrad. Bei Glas schwankt der Härtegrad je nach Art des Glases, bei üblichem Fenster- oder Spiegelglas liegt er bei ca. 5. Zirkonia und Mossanite, die für den Laien auf den ersten Blick aussehen wie Diamanten, aber keine sind, haben eine Härte von 8,5 bzw. 9,5 und hinterlassen somit beide Kratzer in Glas, genauso wie echte Diamanten.

Der Kratztest ist somit untauglich und wahrscheinlich bevorzugen Sie es auch, Ihren Spiegel oder die Fenster lieber nicht zu beschädigen. Wenn Sie die Echtheit Ihres Diamantschmucks testen wollen, sollten Sie es aber vermeiden, die Härte zu stark auf die Probe zu stellen, um Schäden vorzubeugen, etwa an der Fassung, Gold ist z.B. eher weich. Obwohl ein Diamant normalerweise keine Kratzer aufweisen wird, sollten Sie Ihr kostbares Juwel so gut wie möglich schützen.

Der Kondensationstest/Nebeltest: Gut, aber für Laien schwierig fehlerfrei durchzuführen

Eine relativ sichere Methode ist es, Ihren Diamantschmuck mit Ihrem Atem zu überprüfen. Die Kondensation, also die Feuchtigkeit die sich beim Anhauchen oder Bedampfen mit Wasserdampf auf der Oberfläche bildet, wird bei einem echten Diamanten sofort verdampfen. Bei einem unechten Diamanten dagegen haftet die Kondensationsfeuchte länger an. Beachten Sie aber bitte, dass zum Beispiel bereits eine dünne Öl- oder Fettschicht auf dem Ring den Test verfälscht. Er bietet keine 100-prozentige Sicherheit, zudem wird für einen sicheren Vergleich ein falscher und ein echter Diamant benötigt. Ebenfalls mit Wasser durchgeführt wird der Tropfentest. Dabei platzieren Sie einen kleinen Wassertopfen auf der Tafel, der glatten oberen Fläche des Steines. Auf einem Diamanten wird der Topfen wie eine kleine Kuppel aufsitzen, auf Zirkonia sofort zerlaufen. Ganz eindeutig ist dieser Test ebenfalls nicht, zudem ist bei sehr kleinen Steinen viel Geschick für die Durchführung erforderlich.

Der Lupentest: Gut und für das geübte Auge eindeutig

Haben Sie Adleraugen und eine Lupe? Schauen Sie sich dann genau den Schnitt an der Spitze des Diamanten an. Falls dieser kerzengerade geschliffen ist, haben Sie einen echten Diamanten in Ihrem Besitz. Wenn Sie ein Mikroskop benützen, können Sie sogar kleine Unreinheiten oder Flecken entdecken. Da es sehr schwierig bis unmöglich ist, diese Unreinheiten und Einschlüsse zu verfälschen, können sie nachweisen, dass es ein natürlicher Diamant ist.

Der Transparenztest/Lichtbrechungstest: Einfach und sehr aussagekräftig

Beim Transparenztest legen Sie den Diamanten mitten auf einen schwarzen Punkt auf einem weißen Blatt Papier. Wenn die Umrisse des schwarzen Punktes durch den Stein hindurch scharf gezeichnet zu sehen sind, handelt es sich um eine Fälschung. Bei einem echten Exemplar scheint der schwarze Punkt mehr oder weniger mit dem Diamanten zu verschmelzen, da er das Licht so stark bricht, dass man nicht einfach durch ihn hindurchsehen kann.

Der Glanztest: Nur für Experten

Ein echter Diamant hat einen strahlenden Glanz, der sogar bei schlechten Lichtverhältnissen erkennbar ist. Um dies zu testen, können Sie den Diamanten ins Sonnenlicht halten. Wenn Sie sich in einem dunklen Raum befinden, tut es auch eine Lampe. Sobald das Licht den Diamanten berührt, reflektiert dieser das Licht über all seine Facetten. Das Ergebnis ist ein wunderbares Funkeln. Ein sehr ähnliches und noch stärkeres Funkeln weist aber Mossanit auf, im Gegensatz zu Diamanten brechen Mossanite das Licht doppelt, der Experte spricht von einer Facettendopplung. Dieses Funkeln ist bunter als beim Diamanten und wirkt unnatürlich lebhaft. Bei Zirkonia funkelt es meist orange bis rötlich. Gerade bei kleinen Steinen und ohne spezielles Testequipment stellt dieser Test aber selbst ausgefuchste Experten auf die Probe und liefert zu Hause meist keine eindeutigen Ergebnisse.

Der Gewichtstest: Nur für lose Steine

Diamanten sind bei gleichem Gewicht kleiner als künstliche Steine, weil sie eine höhere Dichte ausweisen. Der Test lässt sich mit losen Steinen und einer sehr feinen Wage sehr gut durchführen, allerdings wird zum Vergleich ein falscher und ein echter Stein mit dem exakt gleichen Gewicht benötigt.

Fazit: Mit etwas Übung und Geschick, können Sie auch ohne professionelle Test- und Messgeräte gefälschte Diamanten erkennen. Im Zweifelsfall kaufen Sie lieber bei einem erfahrenen und fachkundigen Diamanthändler wie BAUNAT, der ein anerkanntes Gutachten über derartige Tests vorlegen kann.

Autor: Alessia Previato
Quelle: BAUNAT

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