• Ovale Diamanten im modernen Schliff gibt es erst seit Mitte der 50er Jahre
  • Ein ovaler Diamantring ist Ausdruck hoher Individualität
  • Ovale Diamanten haben einzigartige Besonderheiten

Die meisten Diamanten werden heute, mit großem Abstand, im klassischen Rundschliff geschliffen, etwa zur Fassung in einem Diamant Ring. Die hohe Nachfrage ist vor allem dadurch begründet, dass ein runder Diamant im Brillantschliff als im wahrsten Sinne des Wortes am brillantesten funkelnd gilt. Sie wollen sich von der Masse abheben und sind auf der Suche nach einem besonderen Schliff, welchen nicht jeder trägt? Dann sollten Sie sich ovale Diamanten genauer ansehen!

Die Vorteile des ovalen Schliffs: Die längliche Form vermittelt zusätzliche Eleganz, obendrein wirkt ein ovaler Stein bei gleichem Karatgewicht etwas größer als ein runder.

Der moderne ovale Schliff

Auch wenn es oval geschliffene Diamanten in Ringen schon seit hunderten von Jahren gibt, in der modernen Form des Brillantschliffs tauchen sie erst im Jahr 1957 auf, erstmals ausgeführt von dem russischen Diamantschleifer Lazare Kaplan, der sein Handwerk von seinem berühmten Onkel Abraham Tolkowsky gelernt hatte. Kaplan wurde bekannt durch seine ausgefeilte Technik, bis dahin als weitestgehend wertlos erachtete beschädigte Steine oder Diamanten mit starken Einschlüssen so zu spalten und in kleinere Diamanten zu zerteilen, dass die kleineren Steine am Ende makellos waren. Der große Durchbruch gelang ihm aber erst mit dem ovalen Schliff, der ihm bis heute einen Platz im Olymp der Diamantschleifer sichert.

Worauf müssen Sie bei ovalen Diamanten achten?

Das Verhältnis der Länge zur Breite variiert bei oval geschliffenen Diamanten, ein guter Richtwert ist ein Seitenverhältnis von 1.4, auch abhängig von der Art des Ringes. So empfiehlt sich bei einem Ring mit umgebenden kleineren Diamanten und einem zentralen ovalen Stein, im Gegensatz zu einem Solitärring, eine etwas größere Länge im Verhältnis zur Breite.

Wie bei allen asymmetrischen Schliffen, kann es bei ovalen Diamant Ringen zum sogenannten „Bow Tie“ Effekt kommen, dem „Fliegen Effekt“, der  seinen Namen durch einen vom Zentrum des Diamanten ausgehenden Schatten in Form eines geschlossenen Querbinders hat. Er ist kein Indiz für einen Makel oder einen schlechten Schliff, allerdings gibt es auch unter Fachleuten völlig unterschiedliche Meinungen, ob dieser Effekt, der nur aus der Nähe und aus einem ganz bestimmten Blickwinkeln wahrnehmbar ist, nun wünschenswert ist oder nicht. Bei den meisten Diamanten im ovalen Schliff ist dieser Effekt nicht sehr ausgeprägt, bei manchen Steinen ist er kräftiger, ganz zu vermeiden ist er, ohne die Qualität des Diamanten zu beeinträchtigen, kaum. Hier entscheidet alleine der persönliche Geschmack.

Besonders schön wirkt ein außergewöhnlicher Diamant in einem individuell gestalteten Ring, der die Einzigartigkeit seiner Trägerin zusätzlich unterstreicht. Ideal auch für alle, die sich zum zweiten Mal trauen, denn der Ring für die zweite Verlobung sollte sich möglichst von dem eventuell vorhandenen ersten Verlobungsring unterscheiden.

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FABIENNE RAUW