Die eigentliche Halskette umfasst 28 Diamanten auf einer durchlaufenden Kette, daran am Rand befestigt Diamantanhänger mit weiteren großen Diamanten im ovalen und tropfenförmigen Schliff sowie unzählige kleinere Diamanten. Insgesamt
234 Diamanten mit zusammen
263 Karat. Einige der großen Diamanten gehören zur sehr seltenen Kategorie IIa, die das ohnehin durch seine geschichtliche Bedeutung unbezahlbare Kollier noch wertvoller machen.
Als Napoleon
1814 nach Elba ins Exil gehen musste, kehrte Marie-Louise mit dem
Collier nach Wien zurück. Nach Ihrem Tod im Jahr
1847 erbte ihre Schwägerin Sophie Friederike von Bayern die Kette,
1872 wurde sie als Vermächtnis an ihre drei Söhne weitergegeben. Der älteste starb
1896, das Collier Napoleon ging auf Marie Therese von Braganza über. Diese wollte es im Rahmen der Weltwirtschaftskrise
1929 verkaufen, was aber nicht gelang, es blieb bis zu ihrem Tod
1944 im Besitz der Habsburger. Diese veräußerten es
1948 an einen französischen Industriellen, der es seinerseits
1960 an den bekannten Juwelier Harry Winston in New York weiterverkaufte. Noch im gleichen Jahr veräußerte es dieser an die Industrieerbin Marjorie Merriweather Post, die ihr Leben vor allem dem Sammeln von Kunst und wohltätigen Zwecken widmete. Mit ihr nahm die lange Reise des Colliers von Napoleon ein Ende, sie spendete die historisch wertvolle Diamanthalskette dem
Smithsonian Institut, in dessen naturhistorischem Museum es seitdem zu bewundern ist.
Trotz der vielen Eigentümerwechsel und der Irrfahrt von Frankreich nach Wien, in das spanische Madeira, zurück nach Frankreich und schließlich nach New York, ist der Erhaltungszustand des Schmuckstücks sehr gut. Lediglich zwei Diamanten, die zur Verkürzung der Kette herausgenommen und in zwei Ohrringe gefasst wurden, gelten als unwiederbringlich verschollen.
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