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Geposted um:
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Autor:
- Fabienne Rauw
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BAUNAT Antwerpen
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Lesezeit:4 Minuten
Der Kimberley-Prozess – Entschlüsselung des Diamantenhandels
Wenn Sie über den Kauf von Diamantschmuck nachdenken oder eine kluge Investition in den Diamantenmarkt tätigen möchten, ist es entscheidend, das Zertifizierungssystem des Kimberley-Prozesses zu verstehen – kurz auch Kimberley-Prozess genannt. Diese Initiative, die durch die Zusammenarbeit von Regierungen, der Diamantenindustrie und Nichtregierungsorganisationen unterstützt wird, hat das Ziel, den Handel mit Konfliktdiamanten oder Blutdiamanten zu stoppen – Diamanten, die zur Finanzierung gewaltsamer Rebellenkriege gegen legitime Regierungen verwendet werden.
Zusammenfassung lesen
Wie schützt der Kimberley-Prozess den ethischen Diamantenhandel?
Der Kimberley-Prozess ist eine wegweisende Initiative zur Bekämpfung des Handels mit Konfliktdiamanten. Diese "Blutdiamanten" werden unter Zwangsarbeit gewonnen und finanzieren häufig gewaltsame Konflikte. Als Reaktion darauf wurde ein internationales Zertifizierungssystem entwickelt, dem heute 77 Länder angehören, die 99,8% des weltweiten Diamantenhandels kontrollieren.
Das System stellt durch strenge Vorschriften sicher, dass nur konfliktfreie Diamanten mit KP-Zertifikat in den Handel gelangen. Jeder Diamant kann von der Mine bis zum Export/Import zurückverfolgt werden. Obwohl das System nicht perfekt ist, hat es zu bedeutenden Verbesserungen geführt: Es schafft legale Arbeitsplätze und ersetzt Zwangsarbeit durch fair bezahlte Beschäftigung.
BAUNAT verpflichtet sich, ausschließlich zertifizierte, konfliktfreie Diamanten zu verwenden und trägt damit aktiv zu einem ethischen Diamantenhandel bei.
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Aber was sind Konfliktdiamanten jetzt? Blutdiamanten oder blood diamonds werden meistens unter Zwang erworben, von Männern, Frauen únd Kindern. In außergerichtlichen Geschäften und durch illegalen Handel werden diese Diamanten verwendet zur Finanzierung von Militäroperationen und Waffeneinkauf von Rebellengruppen. Da diese unmenschlichen Arbeitsumstände und die fürchterliche Gewalt mehr und mehr der Außenwelt gezeigt werden, läutete der Westen die Alarmglocken und wurden Blutdiamanten eine große Sache der Menschenrechte.
Im Moment zählt der KPCS 51 Vertreter aus 77 Ländern, darunter die Europäische Union, gut für 99,8 % der weltweiten Produktion und Handel von Rohdiamanten. Der KPCS stellt seinen Mitgliedern umfassende Regeln auf um dafür zu sorgen, dass nur konfliktfreie Diamanten auf den Markt kommen. Diese Edelsteine bekommen das KP-Zertifikat und werden als sauber betrachtet, so können Sie ab dem Erwerb bis zum Moment der Exportation/Importation verfolgt werden. Der KPCS kreiert auch neue Jobs und sorgt dafür dass Sklaverei Platz macht für einen ziemlich gut bezahlten Job, was sicher nicht unwichtig ist. Das System ist allerdings nicht völlig wasserdicht und noch immer können Blutdiamanten den Zugang zum internationalen Markt finden. Bei BAUNAT arbeiten wir nur mit sauberen Diamanten, sowohl wörtlich als auch figürlich. Alles hilft, nicht wahr?
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Fabienne Rauw
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BAUNAT Antwerpen
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