• Wie ist die Geschichte des Heiratsantrags mit Ring?
  • Woher kommt die Tradition des Niederkniens mit dem Ring bei Heiratsantrag?

Seit Jahrhunderten ist es üblich, sich vor der Hochzeit zu verloben. Die Verlobung, auch Verlöbnis genannt, beginnt, wie könnte es auch anders sein, mit dem Heiratsantrag. Wie magisch dieser Moment ist, hängt ganz von der Fantasie des Mannes ab. Manche veranstalten ein rauschendes Fest, andere mögen es lieber schlicht und zu zweit, doch fast immer kniet der Mann mit einem Diamant Verlobungsring in der Hand nieder, während er sie fragt: „Willst du mich heiraten?“ Doch warum knien die Männer sich nun eigentlich nieder und machen einen Heiratsantrag? Nun, dafür gibt es einige logische Erklärungen.

Wie ist die Geschichte des Heiratsantrags mit Ring?

Früher waren Heiratsanträge nicht wirklich romantisch. Frauen hatten weniger Rechte und wurden deshalb häufig als Besitz des Mannes betrachtet. Die Hochzeit galt als geschäftliche Transaktion und wurde oft arrangiert, der ursprüngliche Grund für die Verlobungszeit war, dass die Brautleute, die sich danach oft zum ersten Mai sahen, und deren Familien sich in dieser Zeit kennenlernen können.  

Der Verlobungsring selbst war oft einfach gearbeitet, kein echtes Schmuckstück, meist ein simpler Metallring und galt als Bestätigung dafür, dass die Familie der Braut die Mitgift für die Ehe bereits an die Familie des Bräutigams bezahlt hatte. Lediglich in adeligen Kreisen waren Ringe für den Heiratsantrag bereits aufwendiger gearbeitet, teils sogar schon mit Diamanten besetzt.

Glücklicherweise haben sich die Zeiten geändert, die meisten Paare kennen sich schon lange vor der Verlobung und dem Heiratsantrag, auch die Mitgift hat wenn überhaupt nur noch symbolische Bedeutung. Es kamen immer romantischere Gebräuche auf, um die Hand der Frau anzuhalten. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts begannen Männer, einen Diamant-Verlobungsring an den Ringfinger ihrer Geliebten zu stecken, als Zeichen von Liebe und Treue. So entstand der Heiratsantrag, wie wir ihn heute kennen: Niederknien mit einem Verlobungsring in der Hand.

Einen Heiratsantrag mit Ring machen - BAUNAT

Woher kommt die Tradition des Niederkniens mit dem Ring bei Heiratsantrag?

Wenn Sie sich niederknien, um Ihrer Freundin einen Antrag zu machen, setzten Sie damit ein Zeichen Ihres Respekts, Ihrer Verehrung und Ihrer vollkommenen Treue. Romantik pur! Außerdem ist es auch sehr praktisch: Sie sind auf gleicher Höhe mit der Hand Ihrer Freundin. Schließlich reflektiert der Diamant das Licht viel schöner, wodurch sie einen besseren Blick auf den Verlobungsring bekommt.

Frauen erwarten noch immer oder träumen zumindest davon, dass ihr Freund niederkniet, und wissen dies auch zu schätzen. Es kommt auch immer häufiger vor, dass dies nicht geschieht. Heiratsanträge werden origineller, wodurch es manchmal schwierig ist, niederzuknien. Man denke zum Beispiel an einen Heiratsantrag beim Tauchen oder während eines Fallschirmsprungs. Wenn Sie das im Sinn haben, wird das Niederknien eine echte Herausforderung.

Woher der Kniefall bei Heiratsantrag ursprünglich kommt, ist unter Historikern bis heute umstritten. Die Botschaft dieser Geste ist klar, nicht aber ihre Entstehungsgeschichte. Die verbreitetste Theorie ist, dass dieser sich aus der christlichen Tradition des Niederkniens beim Gebet vor Gott entwickelt hat, einige Forscher sehen auch Parallelen zum Kniefall beim Ritterschlag.

Wie Sie letztendlich Ihrer Freundin einen Antrag machen, überlassen wir vollkommen Ihnen. Wir bei BAUNAT können Ihnen allerdings bei der Wahl des Verlobungsrings helfen. Nehmen Sie Kontakt auf!

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FABIENNE RAUW