Erstmals in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts kam ein weißes Hochzeitskleid für breite Bevölkerungsschichten in Mode. Viele Bräute, vor allem die nicht adeligen Standes, heirateten vor dieser Zeit in einem schwarzen Hochzeitskleid bzw. schwarzer Tracht, was vor allem praktische Gründe hatte: Schwarz war weniger anfällig für Flecken, ließ sich leichter reinigen, gerade in ländlichen Regionen galt schwarz auch sehr lange als das Symbol für Keuschheit und Anstand.

Gibt es einen Trend zum Hochzeitskleid in Schwarz?

Die letzten Jahre nimmt die Bedeutung der Farbe Schwarz im Bereich der Hochzeitsmode konstant zu, immer mehr Bräute trauen sich in einem schwarzen Kleid zum Standesamt oder vor den Altar. Den Anfang nahm dieser neue Trend in 2012 als sie berühmte US Modedesignerin Vera Wang ihr erstes schwarzes Hochzeitskleid entwarf und damit weltweit für Aufsehen in der Modeszene sorgte. Später, in Ihrer Frühlingskollektion für Hochzeitskleider im Jahr 2014, waren sogar mehrere schwarze Hochzeitskleider vertreten. Nach fast 100 Jahren in denen schwarze Brautkleider praktisch keine Rolle mehr spielten, eine kleine Sensation, die auch von der Presse vielfach aufgegriffen wurde.

Insbesondere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, vor allem die Stars aus Hollywood, wurden in den Folgejahren immer öfter in Brautkleider in der Farbe Schwarz gesichtet. Kein Megatrend, die meisten Bräute gegen ihrem Liebsten auch heute noch im klassischen Weiß das Ja-Wort, dennoch sieht man dunkler Kleider zur Hochzeit heute mehr denn je.

Hochzeitskleid in schwarz – BAUNAT

Welche Vorteile und Nachteile hat ein schwarzes Brautkleid?

Schwarz ist nicht unbedingt die Farbe, die den meisten Frauen bei Gedanken an die Hochzeit in den Sinn kommt, oft wird ein schwarzes Kleid immer noch mit Trauer gleichgesetzt. Dabei hat ein Hochzeitskleid in Schwarz einige unleugbare Vorteile: Schwarz ist überaus elegant und macht im Gegensatz zu Weiß, das eher aufträgt und gnadenlos jedes Pfund zu viel betont, eine schlanke und perfekte Figur. Schwarze Hochzeitskleider fallen außerdem mehr auf, als das gängige weiße Hochzeitskleid, eine Braut in Schwarz steht sofort im Mittelpunkt und erregt Aufsehen. Nicht nur bei den Hochzeitsgästen, sondern auch Zuschauern.

Achtung: Bei einem schwarzen Hochzeitskleid geht es vor allem um die richtige Wahl! Die Trennlinie zwischen Gothic und stilvoll, gruselig und elegant, ist sehr dünn. Entscheiden Sie sich lieber für ein schlichtes Linienspiel, ergänzen Sie es mit wohl ausgewählten Accessoires und einer stilvollen, aber einfachen Brautfrisur, kombiniert mit sanftem Make-Up. Tragen Sie keinen schwarzen Schleier, den können Sie für eine Beerdigung aufbewahren!

Ein gutes Beispiel für ein überaus gelungenes und elegantes Hochzeitskleid in Schwarz ist das Kleid der „Grey’s  Anatomy“ Hauptdarstellerin  Ellen Pompeo, das von Yves Saint Laurent entworfen wurde sowie das Morgane Le Fay Kleid, das die „Sex in the City“ Legende Sarah Jessica Parker trug.      

Welcher Schmuck passt zu einem schwarzen Hochzeitskleid?

Ein schwarzes Hochzeitskleid wird auch Ihren Trauring extra betonen, beim restlichen Schmuck ist eher Zurückhaltung zu empfehlen. Keine Schmuckstücke die für sich genommen besonders auffällig wirken, eher klare Linien und Formen statt Schnörkeln. Schmuck aus Weißgold mit Diamanten wirkt zu schwarz sehr elegant.

Sie bevorzugen einen etwas anderen Ehering? Zum dunklen Kleid passt auch Schmuck mit dunklen Steinen, etwa ein Ring mit schwarzen Diamanten, alternativ ergänzt durch farblose Diamanten.

Egal ob Sie in Schwarz oder Weiß heiraten möchten, wenn Sie Eheringe oder Schmuck zur Hochzeit suchen, sind Sie bei BAUNAT an der richtigen Adresse. Das Expertenteam von BAUNAT berät Sie gerne  bei der Auswahl!

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FABIENNE RAUW