Bei Armbändern gilt ebenso wie bei anderen Schmuckstücken:
Je höherwertiger die verwendete Legierung, desto länger werden Sie Freude daran haben. Niedrige Legierungen wie 333 werden oft zusätzlich vergoldet, da die Farbe ansonsten eher matt und blass wirkt. Zudem neigen diese günstigen Legierungen zum Anlaufen, da der Anteil anderer Metalle im Vergleich zum Edelmetall hoch ist. Ein Armband für Damen aus
750 Gold hingegen wird
niemals anlaufen und hat zudem einen höheren Wert, der auch niemals verloren geht.
Hinzu kommt: Sollten Sie einmal in die Situation kommen, ein
Schmuckstück verkaufen zu müssen oder zu wollen, die
Nachfrage bei Schmuck in
hohen Legierungen und sehr guter Qualität ist wesentlich höher als bei günstiger Massenware, für die sich nur schwer ein Abnehmer finden wird. Ein
Investition in 18 Karat Gold zahlt sich bei einer Kette ebenso aus wie bei einem Ring oder Armband, umso mehr weil z.B. bei einem Diamantarmband der Preisunterschied zwischen einer niedrigen oder hohen Legierung im Verhältnis zum Anteil, den die Diamanten vom Gesamtpreis ausmachen, nicht erheblich ins Gewicht fällt.
In
Österreich dürfen Schmuckstücke unter einem Feingehalt von 585 nicht als Goldschmuck bezeichnet werden und erhalten auch keine
Punze, die den Feingehalt ausweist. In der
Schweiz existieren ähnliche Regeln, dort darf Gold mit einem Feingehalt von 375 oder weniger nicht Gold genannt werden. In
Deutschland existieren derartige gesetzliche Grenzen nicht, eine Angabe des Feingehalts oder des Anteils in Karat ist aber verpflichtend.
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